Sonntag, 31. März 2013

Osterkranz - Easterbread

Traditioneller Osterkranz von Oma - mit Sojamilch und Alsan Reformmargarine statt Butter.
Schmeckt genauso, gelingt genauso wie das Originalrezept.
Der beste Beweis, dass vegan ganz einfach ist. 
Nur die Ostereier in der Mitte sind nicht vegan, gibt's aber auch. 
Jedenfalls kam unser Kaffeetisch ohne Hühnerei-Produkte aus :)


In many countries, at Easter a traditional sweet bread, often braided and/or shaped as a circle is served.
My German grandmother often makes round yeast sweet breads for Christmas and Easter and this is her VEGAN take on an Easter bread - tastes just like the original recipe with butter and milk.
No only the easter eggs in the middle are non-vegan.

However, no need for chicken eggs to make a great Easter sweet bread! 

Samstag, 30. März 2013

Eifrei durch die Osterzeit




Feiertage sollten immer eine besinnliche Zeit sein. Eine Zeit des Friedens, der Spiritualität und, wenn es frohe Feiertage sind, auch eine Zeit des Schlemmens. Leider bedeutet das für die meisten Menschen, tote Tiere zu servieren. Und dies ist mit meinem Verständnis von Feiertagen unvereinbar :(

Gerade zu Ostern zeigt sich unser bigottes Verhältnis zu Tieren - Küken, Häschen und Lämmer sind sooo süß. Und wir tuen ihnen so viel grausames an.

Unser Eierkonsum läuft gerade zu Ostern auf Hochtour. Gegen den Eierkonsum spricht aus veganer Perspektive einiges, ich will heute aber nur auf das sogenannte "Küken sexen" eingehen.

Allein 45 Mio. Küken werden [post edit: jährlich in Deutschland allein] direkt nach der Geburt getötet, da sie männlich (oder nicht eindeutig weiblich sind) und man nur Legehennen braucht.
Hähne werden nur in der Fleischproduktion benötigt, hierfür gibt es aber spezielle schnellwachsende Zuchtlinien. Die Hähne aus der Legehennenzüchtung sind nicht wettbewerbstauglich. Daher werden sie manuell aussortiert und entweder geschreddert, vergast, oder direkt in einen Brennofen geschmissen, natürlich ohne Betäubung, bei lebendigem Leib.
Trotz Tierschutz als Staatsziel ist dies gängige Praxis.

Zwar gibt es in Deutschland gut ein Dutzend Bio-Höfe, die nun die Hähne für Fleischproduktion großziehen und dafür teurere Eierpreise in Kauf nehmen (3 cent pro Ei - zum Vergleich: das ist der Unterschied zwischen Käfig und Freilandhaltung) - dies ist jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Und selbst die Projektleiterin gibt zu, dasss die wenigen Konsumenten, die des Problems bewusst seien, lieber gleich vegan werden und ganz auf Ei verzichten.
Denn selbst wenn man die Hähne leben lassen würde - artgerecht wäre dieses Leben nicht und statt der natürlichen Lebenserwartung von 5 Jahren werden sie nach wenigen Wochen geschlachtet.

Wenn ihr also heute noch last-minute  für das Osterfest einkaufen geht, oder noch unentschlossen seid, was ihr kocht und backt, überlegt doch, ob ihr nicht zur Feier von Jesu Auferstehung (oder für die Nicht-Christen: zur Feier des Lebens) ein paar Küken (vielleicht auch Lämmer und Hasen und andere Tiere ...) verschonen wollt.

Hierzu bietet beispielsweise Peta Rezepte ohne Ei:
http://www.peta.de/web/eifrei.4388.html

Zur Inspiration wie man Ostern ohne Tierleid feiern kann habe ich dann hier noch ein Paar alte Nachtisch-Ideen:

Klassische Osterlämmer und Osterhasen



Dies ist ein klassischer Rührteig, der auch vegan gelingt. Eier kann man z.B. ersetzen durch mehr Backpulver und die Verwendung einer sauren Flüssigkeit (etwas Essig oder Zitronensaft in die Sojamilch geben und gerinnen lassen).

Ich habe jedoch mich hier inspirieren lassen und, da ich Äpfel absolut nicht leiden kann, statt dem Apfelmus mehr Sojajoghurt und etwas mehr Zucker verwendet. Farbstoff habe ich weggelassen und statt Vanille Orangenschale verwendet. 

Das Ergebnis von so viel Sojajoghurt ist, das der Teig sehr dicht und saftig, fast cremig ist.


Carrot-Cake mit Tofu Cream-Cheese-Frosting 

Leider weiß ich nicht mehr welches meiner vielen Möhrenkuchen-Rezepte ich verwendet habe, aber es ist ein Amerikanisches Rezept. Die werden auch hier besonders saftig wenn man statt Eiern Sojajoghurt verwendet. Alternativ kann man pro ersetztem Ei 1 EL Leinsamen zerkleinern und mit 2 EL heißem Wasser quellen lassen. Das ist auch extra gesund.


Das mit dem Frisch-Käse-Frosting ist was typisch amerikanisches und es ist verdammt süß!
Hier ein Rezept für Tofu-Frischkäse, welches sich für alle Cream-Cheese-Frosting-Rezepte verwenden lässt (wenn ihr einen gut sortierten Veggie-Laden habt könnt ihr auch einfach Tofutti kaufen).

folgende Zutaten fein pürieren:
1 Päckchen Seidentofu
75ml Cashewbutter
2 EL Zitronensaft
3 EL Wasser
1 TL Salz
2 EL Süßungsmittel (empfehle Agavendicksaft)
etwas Muskat


(Seidentofu bekommt man in Asialäden oder manchmal in gut sortierten Bioläden.)


Alternativ kann man auch Cupcakes machen. Unter der Verlinkung steht auch, wie ihr eine festeres Deko-Frosting machen könnt.
Oder man kann auch den Möhrenkuchen einfach mit normalem Zuckerguss oder Marzipan garnieren.

Hier eine Marzipan-Deko-Idee, die bei fast jedem Kuchen geht:

Osterwiesen-Kuchen


Der Kuchen ist ein amerikanischer Zitronen-Mohn-Kuchen, der in einer flachen rechteckigen Auflauf- oder Kuchenform gebacken wird.


Carrot-Cake-Ice-Cream 


Wenn man am Ostermontag noch Kuchen übrig hat oder etwas mehr Möhrenkuchen oder Muffins und Tofu-Frischkäse auf Vorrat herstellt und das Glück hat eine Eismaschine zu besitzen, ist dieses Dessert die absolute Krönung!

Zutaten für etwas mehr als 1l Eis:

- 2 cups (470 ml) Möhrenkuchenkrümel

- 2 cups (470 ml) Sojasahne (ich habe 2 Packungen Alpro Sojasahne genommen, laut Rezept auch andere vegane Milch/Sahne möglich, bei geringerem Fettanteil braucht man aber mehr Bindemittel)
- 1/2 cup (120 ml) Sojamilch (oder andere vegane Milch)
- 8 ounces (225 g) Tofufrischkäse (Rezept empfiehlt den von Tofutti, ich habe den aber selbst hergestellt*, denke aber, dass auch Sojajoghurt eine sinnvolle, günstige und einfache Alternative wäre)
- ¾ cup (175ml) brauner Zucker (habe stattdessen einen Zuckerguss aus Tofufrischkäse, Osaft und Puderzucker genommen, weil ich zuviel davon hatte)
- ½ TL Timt
- frischer Ingwer nach Geschmack (nach Rezept: ¼ TL Ingwerpulver, habe aber für ein milderes, volleres Aroma über Nacht Ingwerscheiben in der Masse ziehen lassen)
- eine Msp. Piment (optional)
- eine Msp. Muskat (optional)
- 1/4-1/2 TL Xanthan (oder ein anderes Bindemittel, z.B 2 EL Pfeilwurzelmehl/ Arrowroot)
- Vanillearoma von echter Vanille

Variante a) Zubeitung mit Xanthan:

Zutaten bis auf Kuchenkrümel, Sojamilch und Xanthan in einer Küchenmaschine, einem Mixer oder mit einem elektr. Rührgerät verrühren. Xanthan nach und nach mit etwas Sojamilch anrühren und unter Schlagen zur Masse gegen, gut mischen. ggf. frischen Ingwer in die Masse geben und am besten min. 12h kühlen. 

Küchenkrümel in einer Auflaufform auf Backpapier verteilen und vorfrieren.

Ingwer entfernen, Eismasse in die Eismaschine geben, die Küchenkrümel in den letzten 5 Minuten der Zubereitung nach und nach dazugeben. Falls es zu viele sind, einfach beim Seriveren oben drauf streuen

Variante b) Zubereitung mit Pfeilwurzelmehr oder ähnlichem Bindemittel:

Bindemittel mit Sojamilch anrühren. Sojasahne, Zucker, Frischkäse, Gewürze (bis auf Vanille) und restliche Milch in einem Topf bei mittlerer Hitze verrühren. Sobald es köchelt vom Herd nehmen und Bindemittel zugeben, gründlich verrühren. Abkühlen lassen, Vanille unterrühren und im Kühlschrank am besten min. 12h kühlen.

weiterer Verlauf wie oben.


Freitag, 27. Juli 2012

Crazy for Crackers

Our July 2012 Daring Bakers’ Host was Dana McFarland and she challenged us to make homemade crackers! Dana showed us some techniques for making crackers and encouraged to use our creativity to make each cracker our own by using ingredients we love.

This was quite an nice challenge ... easy to veganize and easy to make ... and something hearty for once!
AND: I finally used my pasta maker, which has been standing around unused in my kitchen for years (it was a real bargain but I never then went though the fuss of making homemade pasta.

The challenge involved using two different techniques of making crackers with two different recipes.

I chose to make 
a) the hand rolled health crackers using no egg egg replacer instead of egg white for the wash on top of the crackers
b) the seedy crisps, using the pasta maker (and hand rolling ...)



 


As I said, the recipes were easy to make ... and a great success. My Mother said she really liked the "Knäckebrot" I had made :D
I especially enjoyed the healthy crackers, they were quite tasty.
Here my comments on this recipe:
I used unprocessed canola oil, which usually you shouldn't use for baking, but they turned out fine. The recipe called for 25 Minutes in the oven, which I didn't quite dare, since they began to brown quickly (our oven is quite quickbaking generally). And some of the crackers hence weren't quite as crispy, as they should be, but still quite nice.
I used Fleur de Sel for on top which I strongly recommend. Maybe Himalayan pink salt would be nice too.
For Variation on some of the crackers I used a mix of flax seed, Fleur de Sel and Pink Pepper.
Notes: if using pepper - take it reeeally easy. I didn't ...

The recipe made quite a batch and had a relatively long baking time so I spent quite some time in the kitchen rolling, cutting and changing baking sheets ... so I guess I wouldn't make these all the time, but if you really want to impress guests with a simple yet elegant homemade snack - this is the right recipe! And they keep for up to two weeks ... if you can resist ...
I was stuck in a train for 6 hours the day after baking so they didn't last long ;-)

Recipe Nr. 2: the Seedy Crisps
(on the picture these are the grey small crackers in the mid/upper right corner)

Using the pasta maker was ... interesting. My pasta maker can be used for different thicknesses ...
I ended up using the thickest thickness, because that was the only one that seemed to work.
Umfortunately the dough didn't come out in one peace but in strands that were streaked with thin little rips (I should have made a picture, hard to describe ...)
I then first rolled the dough and then rolled it though the pasta maker for extra thinness.
Then I found that was too much fuss and only hand-rolled.
The difference wasn't really noticeable.
These crackers came out really hard but tasted good, with little salt.
Instead of cutting them, you lay the sheet of dough in the oven and bake in from both sides and then break it into pieces before continuing cooking.
Unfortunately one sheet came out too dark and wasn't really edible. So really watch your crackers folks!

Freitag, 27. April 2012

Daring Bakers: Armenian Cake

(Deutsch s. unten ) This month Jason from DailyCandor.com was our host and he taught us to bake Armenian Nazook and Nutmeg Cake. 
I am posting 2 hours late after having forgotten the daring bakers challenge altogether last month - shame on me. Currently I'm running as candidate for the state parliament and campaining has been keeping me busy.
And today I was especially busy with organizational political work, so instead of taking the challenge of trying to make vegan Nazook, a sour cream filled yeast treat, I chose the simple and quick to bake Nutmeg Cake.
The interesting thing about this cake is that you make a crust and filling out of the same basic dough.
My crust turned out a little too thick, perhaps I used too much flour and too little margarine or didn't process the dough enough. Despite being a little  sweet the cake has a simple yet elegant flavour and a very interesting texture. I chose to decorate with whole almonds instead of chopped ones.

I just came back from campaining in our local pubs and tried the cake as an after midnight snack with my campaing collegues and they really enjoyed the cake - and were surprised, that a vegan nutmeg cake could taste good.

Egg replacer was groud flax seeds with hot water- worked great!


Diesen Monat gab es als Back-Herausforderung der "Daring Bakers" zwei armenische Rezepte. Einmal "Nazook", ein Hefegebäck mit Sauerrahmfüllung und einen armenischen Muskatkuchen.
Da ich aktuell sehr beschäftigt bin mit meiner Landtagskandidatur habe ich leider nicht die Zeit und Muße für ein Hefegebäck gehabt, wo es spannend gewesen wäre, wie man denn eine vegane Alternnative zur  Sauerrahmfüllung hinkriegt. Daher habe ich den Muskatkuchen in der Schnellversion (mit Küchenmaschine) gebacken.

Das Resultat war ein cremiger Kuchen mit elegantem Aroma und etwas zu dick geratener, zuckrig-knuspriger Kruste. Sehr interessant. Und meinen Parteikollegen hat's eben jedenfalls geschmeckt.

Hier das veganisierte Rezept auf Deutsch:
Ofen vorheizen auf 175° C
1 TL Natron in 240ml Sojamilch (oder anderer pflanzlicher Milch) geben und beiseite stellen.
In einer Küchenmaschine 280g Mehl mit 400g Zucker und 2 TL Backpulver kurz mit der Pulstaste vermischen.
170g Alsan Reform Margarine in Würfeln hinzugeben und zu gleichmäßigen hellbraunen Krümeln vermischen.

Die Hälfte dieses Teiges in eine Springform geben und diese damit zu einer Kruste auskleiden.
1 EL Leinsamen schroten und mit etwas heißem Wasser aufgießen, kurz quellen lassen.
Die Leinsamenmasse zum Teig geben und in der Küchenmaschine gut verrühren. 
Dann die Sojamilch mit Natron sowie 1 TL frisch gemahlenen Muskat hinzugeben und zu einer gleichmäßigen Masse pürieren.
Den flüssigen Teig in die Kruste schütten.
Nach Belieben gehackte Walnüsse auf den Teig streuen und den Kuchen 30-40 Minuten backen, bis ein Zahnstocher trocken wieder aus dem Kuchen herausgezogen werden kann.
Auskühlen lassen - bon appetit!


Montag, 27. Februar 2012

Daring Bakers Challenge No. 2 : Quick Breads

For English see below.


Diesen Monat hatten die Daring Bakers als Aufgabe ein "Quick Bread" zu backen. Passend, denn ich brauchte heute sowieso ein Rezept was schnell geht.

Ein "Quick Bread" ist ein Gebäck in Kastenform, welches mit Backpulver statt Hefehergestellt wird. Kenne ich eigentlich als Teebrot - oder als ganz normalen Rührkuchen/ Sandkuchen. Denn die Rezepte waren teilweise schon eher rührkuchenartig.
Aber da ich schon lange keinen einfachen Kastenkuchen gebacken hatte, passte mir das recht in den Kram.

hier die von mir veganisierten Rezepte:

1. Einfacher aromatisierter Rührkuchen


Eine Kastenform fetten und mehlen (!). Den Ofen auf 180° C vorheizen.
1 cup (235ml) Sojamilch mit einem EL Zitronensaft oder einem neutralen Essig säuern, 10 min stehen lassen.
5 blanchierte Bittermandeln mit einem gehäuften EL Leinsamen mahlen. (Alternativ Bittermandelextrakt später zu den flüssigen Zutaten geben und nur die Leinsamen mahlen.) 3 EL heißes Wasser hinzugeben.
250g Mehl mit 1 TL Natron und 225g Zucker und 1/2 TL Salz in einer großen Schüssel verrühren.
Die gesäuerte Sojamilch und die Leinsamenpaste mit 60 ml Rapsöl (nicht kaltgepresst!) verquirlen.
Diese Mischung zu den trockenen Zutaten hinzugeben und verrühren. Der Teig soll nicht zu fein gerührt werden, sondern noch leicht klumpig bleiben. Teig in die Form geben und (optional) mit Mandeln bestreuen.
40 - 50 Minuten backen (Garprobe mit Holzstäbchen in der Kuchenmitte: wenn kein Teig am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen gar).

10 Minuten in der Form kühlen, dann ganz auskühlen lassen.

Glasur zum Verzieren: 1-2 EL Rosenwasser mit 1/3 cup (80ml) Puderzucker zu einer Glasur verrühren, Kuchen nach dem Auskühlen damit mit einem Kuchenpinsel bestreichen.

2. Zitronen-Mohn-Kuchen


Eine Kastenform fetten und mehlen (!). Den Ofen auf 180° C vorheizen.

125g Margarine in einem Topf schmelzen, abkühlen lassen.
1 1/3 cups (320ml) Mehl mit einem 3/4 TL Backpulver und 2 EL Mohn in einer kleinen Schüssel vermengen.
1 cup (235 ml) Zucker mit 7 gehäuften EL Sojajoghurt in einer großen Schüssel verrühren, 1 1/2 EL Zitronensaft und 1 1/2 EL Zitronenschale (oder Zitronenback o.Ä.) und eine Prise Salz hinzugeben.
Die Mehlmischung nach und nach in 4 Portionen einrühren, dann die geschmolzene Margarine in 3 Portionen einrühren.
Den Teig in die Form geben und 50 - 55 Minuten backen.

optional mit Zitronensirup bestreichen vor dem Abkühlen. Um Sirup herzustellen 100 ml Wasser und Zucker aufkochen und leicht köcheln lassen, bis der Zucker sich gelöst hat und 2 EL Zitronensaft hinzugeben.

Hier das Foto von Zitonen-Mohn-Kuchen (links) und dem aromatisierten Kuchen mit Mandeln.
Beim nächsten Mal gibt's bessere Fotos, versprochen!




 The Daring Bakers’ February 2012 host was – Lis! Lis stepped in last minute and challenged us to 
create a quick bread we could call our own.  She supplied us with a base recipe and shared some recipes she loves from 
various websites and encouraged us to build upon them and create new flavor profiles.


Since I needed to bake a simple and quick cake for my grandmothers birthday and couldn't decide whether to go with the lemon or the simple quick bread I baked both and both with a slight variation.


First of all I had to veganize the recipes.


For the lemon quick bread I chose to veganize the recipe with soy yoghurt, since I figured I could replace both the  sour cream and the eggs with one ingredient. I didn'T have quite enough yoghurt in the house, so I thinned it with soy milk. Worked very nicely. Plus I halved the recipe and added some poppy seeds, since I always associate lemon quick bread or muffins for tea with lemon-poppy coffee cake.


For the simple quick bread I used real blanched bitter almonds instead of extract and decided to replace the egg with ground flax seeds. So for convenience I ground the flax seeds and bitteralmonds together. I soured the soymilk for the recipe with a sugar cane vinegar, great stuff! And for decoration  I added some whole almonds (sweet!) on top of the dough and for extra flavor I made a rosewater glaze. The combination of bitter almonds and rosewater is classic for marzipan, I hope it tastes that way too, I'm trying the "breads" (more cakes actually) tomorrow.


For the record: I was a bit sceptical about the time needed for baking, since these were simple dry cakes and I feared that in my oven, which tends to be on the hot and quick baking side, the loaves would turn out dry. And I admit I unpatiently tested them for doneness quite early on and took them out at the low range of the suggested cooking times. But while the outside did turn relatively dark, the loaves did need all that baking time and the dough seems dense and moist. So I'm exited to try them tomorrow! 

Samstag, 11. Februar 2012

Schoko-Orange-Muffins / Cupcakes

Hier ein Rezept, das aus Improvisation entstanden ist, als ich nicht mehr genug Kakao im Haus hatte, nur noch dieses Trinkkakao-Fertigpulver vom Aldi Süd (Tropengold). Da Wiebke und andere das Rezept haben wollen, blogge ich es gerne :)



Den Ofen auf 160°C (Umluft) vorheizen

Ihr verquirlt für die feuchten Zutaten
250g Sojajoghurt mit
100g weicher Margarine oder 75ml Rapsöl (nicht kaltgepresst!) in einer mittelgroßen Schüssel

In einer anderen Schüssel verrührt ihr gründlich
150ml Fertig-Kakaopulver mit ca. 50% Kakaoanteil
1 cup (235ml) Weißmehl
4 EL Zucker
3/4 TL Natron (gestrichen)
1/2 TL Backpulver (gestrichen)
1/4 TL Salz
1 Päckchen Orangeback o.Ä.

Ein Muffinblech mit Muffinpapierförmchen auslegen ;-)

Die trockenen Zutaten unter Rühren mit einem Rührgerät nach und nach zu den feuchten Zutaten dazugeben, bis ihr einen schön glatten Teig habt.

In die Muffinförmchen geben (am besten mit einem feuchten Löffel noch mal glatt streichen, wenn ihr Cupcakes machen wollt, für Muffins den Teig ruhig nicht ganz so gründlich verrühren).

20 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für Cupcakes z.B. mit folgendem Frosting verzieren:

- 1 Päckchen Soyatoo Tofu Quark Natur o.Ä.(150g)
mit 50g weicher (!) Margarine gründlich verrühren.
Unter Verwendung eines Rührgeräts 1 Packung Puderzucker und ein Aroma nach Wahl (ich nahm Butter-Vanille Aroma für einen "amerikanischen" Geschmack, ihr könnt auch Orangenschale/ etwas Orangenöl/Orangeback nehmen oder etwas Schokolade schmelzen lassen und zugeben für eine Schoko-Frischkäse-Crème) nach und nach zugeben, bis ihr ein glattes, luftiges Frosting habt.

Das Frosting in eine Spritztülle mit Sternöffnung geben und eine große Spirale auf die Muffins spritzen und z.B.mit einem Stück Clementine und je einem kleinen Stück Schoko-Orange Schokolade (ich habe die von Aldi Süd verwendet. Zartbittersorten ohne Butterreinfett sind i.d.R. vegan) verzieren.

Foto folgt. Das Frosting ist eine Abwandlung aus dem Cream "Cheese" Frosting von Vegan Cupcakes take over the world und das Rezept ist sehr ergiebig, für weitere Verwendungsideen siehe auch den Post über Carrot-Cake-Cupcakes.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Carrot Cake Cupcakes mit Cream "Cheese" Frosting

Heute berichte ich über ein, eigentlich 2 Rezepte aus dem berühmten Buch "Vegan Cupcakes take over the world"


Ich muss gestehen, während ich mit Möhrenkuchen & -muffins in allen möglichen Variationen Erfahrung habe, bin ich ein relativer "Cream Cheese Frosting" Neuling. Einmal hatte ich selbstgemachte Sourcream auf Seidentofubasis für einen Möhrenkuchen gemacht, zu Ostern , das war auch ein ziemlicher Erfolg, wenn auch nicht sehr "käsig".

Neulich habe ich allerdings einen Fehlkauf getätigt, der nun danach schrie, eine würdige Verwendung zu finden:

der Soyatoo Soja "Quark" war leider nicht das was ich mir vorstellte. Ich hatte gehofft es sei sahnig / luftig und würde gut mit Marmelade auf Scones schmecken. Nix da. Es hatte eine zu cremig-schwere Konsistenz. Und war leicht gelblich, was man aber nunmal oft bei Sojaprodukten hat.
Zur Verteidigung des Produkts: ich hatte schon eine Nuss- und eine Beerenvariation des "Quarks", die schmeckten als Brotaufstrich gut.

Aber nun gut, jedenfalls habe ich beschlossen, es wie Frischkäse zu verwenden und die Menge reichte genau aus für das Frischkäse-Frosting Rezept aus besagtem Buch.
Im Prinzip verrührt man nur den Frischkäse zusammen mit dergleichen Menge weicher Margarine und fügt Vanille-Aroma (ich nahm künstliches Vanille-Butter Aroma) und gaaaaanz viel Puderzucker hinzu und schlägt das ganze cremig - luftig.
Das Resultat war luftig wie Schlagsahne und gleichzeitig schwer wie Käse-Creme :)
Etwas süß und künstlicher Geschmack durch das Soyatoo Produkt und das Aroma. Aber passt ja zu amerikanischer Küche ;-)

Zu den Carrot-Cake-Cupcakes:
das Rezept ist wirklich toll, sehr saftig. Die Cupcakes fallen aber klein aus und gehen anders als Muffins nicht stark auf, lassen sich somit aber auch besser dekorieren.

Kleine Veränderungen am Rezept: Statt Öl nahm ich Margarine (Tipp: bei Margarine statt Öl in Teigen einfach immer die Hälfte mehr vom Volumen her nehmen!), statt Rosinen nahm ich die doppelte Menge Walnüsse und zusätzlich zu Ingwer und Zimtpulver würzte ich mit Muskat.

Das Frosting ließ sich super leicht auf die Cupcakes spritzen. Verziert wurden die Cupcakes zum Schluss mit Walnusshälften.

Dekotipp:
Walnusshälften mit verdünntem Agavendicksaft bestreichen und im Ofen leicht backen. So werden sie schön glänzend und bekommen einen leicht karamelligen Look bei geringer geschmacklicher Veränderung (Alternativen wären Honig (nicht vegan!) oder Ahornsirup, die aber einen starken Eigengeschmack haben, oder Zuckerwasser, was dann schon wieder allerdings kaum zum Aroma beiträgt .)


Hier ein Foto, leider nach Transport im Zug, der nicht so gut verlief ...






Fazit: sehr gute Rezepte und Soyatoo Quark taugt zur Not als süßer(!) Frischkäseersatz. Noch geiler wären die Möhren-Cupcakes allerdings mit einem Orangengeschmack, denke ich :)