In letzter Zeit habe ich einen neuen Lieblingsblog: http://kblog.lunchboxbunch.com/
Ich followe dem schon seit geraumer Zeit auf facebook, aber neuerdings springen mir dort extrem viele gesunde, leckere, weitgehend saisonale Rezepte entgegen. Diese bunten, frischen Gerichte sind die totalen Muntermacher.
Hier ein echt super leckerer Salat.
Normalerweise halte ich Salat nicht für eine Mahlzeit, aber dieser Fenchelsalat, den ich zusammen mit den Kräuter-Scones serviert habe, ist echt ultra befriedigend!
Hier das Original-Rezept: http://kblog.lunchboxbunch.com/2009/07/fennel-arugula-citrus-salad-gourmet.html
Vegane Mayonnaise hatte ich nicht zur Hand und ich bin auch kein Mayo-Fan, das Dressing war auch ohne ein Hit. Und Avocado hatte ich leider auch nicht, ist nicht immer easy vernünftige Avocado zu kriegen.
Und ich habe junge Spinatblätter vom Bioladen und Salatherzen von Aldi statt Rucula genommen, das ist dann auch noch saisonaler. Spinat- und Mangoldsalat passt eh gut zu fruchtigen Dressings, wie Himbeeressig oder Dressing mit Erdbeeren.Es gibt sogar Dressings mit Marmelade als Zutat.
Aber zurück zu meinem Fenchelsalat. Hier das Foto - Voilà!
Samstag, 28. Januar 2012
Freitag, 27. Januar 2012
Daring Bakers - here we go: Scones!
(For English blog entry see below)
Seit Dezember ist mein Blog offiziell Teilnehmer des "Daring Bakers Challenge"s. Das bedeutet, dass ich mich verpflichtet habe, monatlich ein vorgegebenes Backrezept nachzubacken und darüber zu bloggen. Das ist eine überaus lustige Geschichte, gerade wenn es ums vegane backbloggen geht, lauern potentiell einige Herausforderungen.Jeden Monat stellt ein/e andere/r Blogger/in ein Rezept vor. Diesmal war Audax Artifex aus Australien unsere Rezept-Gastgeberin.
Diesen Monat ging es los mit "Scones". Scones sind ein britisches Kleingebäck, eine Art Brötchen aus einem simplen Teig mit Backpulver. In den U.S.A. sind diese bekannt als "Biscuits", nicht zu verwechseln mit amerikanischen Scones. Diese sind wiederum ein süßes Kleingebäck in Dreiecksform.
Scones bzw. Bisquits habe ich schon oft gemacht, daher dachte ich, dies würde eine leichte Übung, doch ich täuschte mich. Bisher habe ich zwei Anläufe gestartet, aber noch kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
Erster Anlauf: Scones mit selbstgepflückten Kräutern (Oregano, Thymian und Zitronentymian).
Zweiter Anlauf: "Buttermilch"-Scones.
Vegane "Buttermilch" geht ganz leicht. Man gibt zu 125ml Sojamilch einen Esslöffel neutralen Essig oder Zitronensaft und lässt das ganze 10 Minuten gerinnen. Fertig. Klappte bei mir immer sehr gut bisher.
Hier findet ihr die englische Anleitung zu den Scones.
Hier eine versimplifizierte Übersetzung und Veganisierung des Grundrezeptes für 6 Scones:
1 cup (240 ml) (140 gm/5 oz) Weißmehl
2 TL (10 ml) (10 gm) (1/3 oz) Backpulver
¼ TL (1¼ ml) (1½ gm) Salz
2 EL (30 gm/1 oz) gefrorene vegane Margarine in kleinen Stückchen (ich benutzte Alsan-Bio, Alsan ist sehr zu empfehlen, da am Butter-ähnlichsten)
ca. ½ cup (120 ml) kalte pflanzliche Milch
Optional 1 EL pflanzliche Milch, zur Bestreichung der Scones
Mehl, Backpulver und Salz zusammen 3x sieben um eine gleichmäßige Verteilung und Struktur zu erzielen.
Ofen möglichst heiß vorwärmen (240°C).
Die Margarine auf dem Mehl verteilen und mit dem Mehl verreiben. Dabei immer wieder die Stückchen hochheben und fallen lassen, um viel Luft in den Teig zu bekommen.
Solange verreiben, bis a) groß verrieben mit erbsengroßen Stückchen, wenn ihr eine grobe Struktur haben wollt, b) die Struktur von grobem Sand erreicht ist, wenn ihr zarte Scones haben wollt. Siehe hierzu mein Erfahrungsbericht unten.
Dann die Flüssigkeit auf einmal hinzugeben und zu einem Teig verrühren.
Auf eine bemehlte Fläche geben und vorsichtig einmal durchkneten. Dann mit Mehl zu einem flachen Quadrat drücken, jeweils die beiden äußeren Drittel des Teiges übereinander zu Mitte falten und wieder mit den Fingern zu einem flachen Quadrat (ca. 1,5cm Dicke) drücken, oder ausrollen. 3x wiederholen.
Dann mit einem runden Metallausstecher Scones ausstechen oder alternativ mit einem bemehlten scharfen Messer in Stücke (Dreiecke oder Quadrate) ausschneiden.
Traditionell australisch ist es wohl, die Scones zusammen zu einem Kreis zu formen (ein Scone in der Mitte, der Rest herum) und zusammen zu backen.
8-10 Minuten backen, je nach dem wie schnell Euer Ofen backt.
Auf einem Rost etwas auskühlen lassen und servieren. Lässt sich auch ganz gut wieder aufwärmen.
So aber jetzt mein Erfahrungsbericht (weitere Bilder unten im englischen Text).
Die Kräuterscones habe ich zugegebenermaßen nicht ganz nach Anleitung gemacht, und ich war mir nicht sicher, wie groß/fein ich die Scones wollte, also verrieb ich die Margarine zu einem Mittelding. Das Ergebnis war mir zu pizzabrötchenartig. Also gut, aber nicht so wie Scones sein sollten. Serviert habe ich sie mit einem sehr genialen Fenchelsalat, der sich einen Off-Back-Topic-Post verdient hat. Also versuchte ich es im zweiten Anlauf gröber. Und im zweiten Anlauf habe ich den Teig in Dreiecke geschnitten, da ich keine runden Ausstecher habe und eine Tasse kein guter Ersatz gewesen war. Ergebnis: zu kross und wieder ein zu glatter, zarter Teig. Vielleicht starte ich noch einen dritten Versuch - oder wende mich den altbewährten Rezepten von Peta.org zu.
Seit Dezember ist mein Blog offiziell Teilnehmer des "Daring Bakers Challenge"s. Das bedeutet, dass ich mich verpflichtet habe, monatlich ein vorgegebenes Backrezept nachzubacken und darüber zu bloggen. Das ist eine überaus lustige Geschichte, gerade wenn es ums vegane backbloggen geht, lauern potentiell einige Herausforderungen.Jeden Monat stellt ein/e andere/r Blogger/in ein Rezept vor. Diesmal war Audax Artifex aus Australien unsere Rezept-Gastgeberin.
Diesen Monat ging es los mit "Scones". Scones sind ein britisches Kleingebäck, eine Art Brötchen aus einem simplen Teig mit Backpulver. In den U.S.A. sind diese bekannt als "Biscuits", nicht zu verwechseln mit amerikanischen Scones. Diese sind wiederum ein süßes Kleingebäck in Dreiecksform.
Scones bzw. Bisquits habe ich schon oft gemacht, daher dachte ich, dies würde eine leichte Übung, doch ich täuschte mich. Bisher habe ich zwei Anläufe gestartet, aber noch kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
Erster Anlauf: Scones mit selbstgepflückten Kräutern (Oregano, Thymian und Zitronentymian).
Zweiter Anlauf: "Buttermilch"-Scones.
Vegane "Buttermilch" geht ganz leicht. Man gibt zu 125ml Sojamilch einen Esslöffel neutralen Essig oder Zitronensaft und lässt das ganze 10 Minuten gerinnen. Fertig. Klappte bei mir immer sehr gut bisher.
Hier findet ihr die englische Anleitung zu den Scones.
Hier eine versimplifizierte Übersetzung und Veganisierung des Grundrezeptes für 6 Scones:
1 cup (240 ml) (140 gm/5 oz) Weißmehl
2 TL (10 ml) (10 gm) (1/3 oz) Backpulver
¼ TL (1¼ ml) (1½ gm) Salz
2 EL (30 gm/1 oz) gefrorene vegane Margarine in kleinen Stückchen (ich benutzte Alsan-Bio, Alsan ist sehr zu empfehlen, da am Butter-ähnlichsten)
ca. ½ cup (120 ml) kalte pflanzliche Milch
Optional 1 EL pflanzliche Milch, zur Bestreichung der Scones
Mehl, Backpulver und Salz zusammen 3x sieben um eine gleichmäßige Verteilung und Struktur zu erzielen.
Ofen möglichst heiß vorwärmen (240°C).
Die Margarine auf dem Mehl verteilen und mit dem Mehl verreiben. Dabei immer wieder die Stückchen hochheben und fallen lassen, um viel Luft in den Teig zu bekommen.
Solange verreiben, bis a) groß verrieben mit erbsengroßen Stückchen, wenn ihr eine grobe Struktur haben wollt, b) die Struktur von grobem Sand erreicht ist, wenn ihr zarte Scones haben wollt. Siehe hierzu mein Erfahrungsbericht unten.
Dann die Flüssigkeit auf einmal hinzugeben und zu einem Teig verrühren.
Auf eine bemehlte Fläche geben und vorsichtig einmal durchkneten. Dann mit Mehl zu einem flachen Quadrat drücken, jeweils die beiden äußeren Drittel des Teiges übereinander zu Mitte falten und wieder mit den Fingern zu einem flachen Quadrat (ca. 1,5cm Dicke) drücken, oder ausrollen. 3x wiederholen.
Dann mit einem runden Metallausstecher Scones ausstechen oder alternativ mit einem bemehlten scharfen Messer in Stücke (Dreiecke oder Quadrate) ausschneiden.
Traditionell australisch ist es wohl, die Scones zusammen zu einem Kreis zu formen (ein Scone in der Mitte, der Rest herum) und zusammen zu backen.
8-10 Minuten backen, je nach dem wie schnell Euer Ofen backt.
Auf einem Rost etwas auskühlen lassen und servieren. Lässt sich auch ganz gut wieder aufwärmen.
So aber jetzt mein Erfahrungsbericht (weitere Bilder unten im englischen Text).
Die Kräuterscones habe ich zugegebenermaßen nicht ganz nach Anleitung gemacht, und ich war mir nicht sicher, wie groß/fein ich die Scones wollte, also verrieb ich die Margarine zu einem Mittelding. Das Ergebnis war mir zu pizzabrötchenartig. Also gut, aber nicht so wie Scones sein sollten. Serviert habe ich sie mit einem sehr genialen Fenchelsalat, der sich einen Off-Back-Topic-Post verdient hat. Also versuchte ich es im zweiten Anlauf gröber. Und im zweiten Anlauf habe ich den Teig in Dreiecke geschnitten, da ich keine runden Ausstecher habe und eine Tasse kein guter Ersatz gewesen war. Ergebnis: zu kross und wieder ein zu glatter, zarter Teig. Vielleicht starte ich noch einen dritten Versuch - oder wende mich den altbewährten Rezepten von Peta.org zu.
This is my first Daring Bakers challenge and I wasn't sure, whether to be exited or disappointed about scones. I've baked vegan scones (brit.) / biscuits (and also U.S. type scones by the way) several times before and they always were quite a breeze, so I thought this challenge would be a breeze.
But this months host, Audax Artifex, showed me, that scones are a serious business and there's a lot that can be done incorrectly, which led me to making two batches.
Since I was making the first batch of scones to have alongside a very awesome fennel salad and since I love trying new things, I went for the herb variant and went to harvest some of the few herbs that have so far survived the German winter in our garden: thyme, oregano and lemon thyme.
For simplicity I chose soymilk as a liquid for batch #1.
The dough was really soft, softer and stickier than what I've been used to, so it was a little hard to handle and I ended up adding quite some flour and not folding the dough in such a systematic way as suggested by the host. Plus the scones didn't quite keep their shape on their way into the oven.
So, what went wrong?
Yes, I was a bad girl and didn't follow all of the advice:
- flour: I have no idea how to tell what baking qualities or protein content my flour has. I've read about different flour qualities in U.S. blogs before, but somehow here in Germany, flour is flour. You can buy non-white flour in different grades of wholesomeness and you can buy spelt flour, but white flour is white flour, so when using white flour I use the cheapest and that's that
- I didn't freeze the "butter" and the soymilk I just popped in the freezer for perhaps less than 10 minutes. I had just come home from the organic store and was hungry :(
- Cutters - I've always used cups as cutters for scones / biscuits and so far it always went well, but somehow with this dough it wasn't the best choice. So 2nd batch I chose testing a sharp knife and giving up on a round shape, since I don't have round cutters
- I did triple sift the flour, but not the additional flour that was folded later - maybe you should sift additional flour. Plus I might have added too much flour. On the other hand, they didn't turn out dry or crumbly, they were actually quite moist.
- rubbing in the fat: I thought I knew how to quickly and properly rub in fat into a dough with my fingers. But Audax advises to lift the dough "up high and let it fall back down into the bowl, this means that air is being incorporated all the time, and air is what makes scones light." They weren't really dense though. But they didn't rise as high as I'm used to, either. Then she advises to aim for "pea sized" bits of fat left over here and there in the dough if you want your scones / biscuits to have a flaky texture, and for a dough resembling the coarseness of rough sand, if you like them tender. I wasn't sure what I wanted, flaky and tender both didn't sound perfect to me, so I opted for in between. Turned out way to tender, buttery, almost melted in your mouth. Nice but not what I want in a scone. I guess I'm into "flaky" after all.
- resting the dough - Audax mentions, that for better rising you can rest the dough, there are several ways to do this, but when making scones / biscuits, I just don't have the patience :)
- glazing / flouring the scones before baking - I did neither, since I feared they had enough additional flour already. Maybe I was wrong ...
Wow, see ... alot of things which can go wrong ...
alltogether the biscuits / scones were still very good, but they just weren't the way they were meant to be.
So next morning, next batch. This time: the"buttermilk" variant.
Vegan "buttermilk" is simple. You add some lemon juice or a neutral vinegar to soymilk (1Tbsp per cup) and let it sit for a while (~10 min.) That's it. Has always worked well for me.
So this time I sifted some extra flour and since the kneading was quite messy the first time, I did the kneading directly on a sheet of parchment paper using a spatula a times to lift the dough from the paper. Kneading in layers worked a little bit better this time, but I still found the dough a little too sticky and soft to handle. And the cutting didn't work well even though I used a sharp and floured knife.
Results batch #2:
For my liking to crunchy crust. Due to the untraditional shape there is also proportionally more crust. A tad too dry, flakier than the batch before but still too tender and homogenous in texture. The different layers didn't really come out that well, but better than before.
Maybe I'll try an even flakier structure next time. Or go back to making the biscuits from peta.org. There is also a good whole grain recipe.
So this time I sifted some extra flour and since the kneading was quite messy the first time, I did the kneading directly on a sheet of parchment paper using a spatula a times to lift the dough from the paper. Kneading in layers worked a little bit better this time, but I still found the dough a little too sticky and soft to handle. And the cutting didn't work well even though I used a sharp and floured knife.
Results batch #2:
For my liking to crunchy crust. Due to the untraditional shape there is also proportionally more crust. A tad too dry, flakier than the batch before but still too tender and homogenous in texture. The different layers didn't really come out that well, but better than before.
Maybe I'll try an even flakier structure next time. Or go back to making the biscuits from peta.org. There is also a good whole grain recipe.
For by biscuit breakfast I made a Tofu Scramble with fresh spinach inspired by this recipe.
My variant:
1 Tbsp vegan buttery spread
1 carrot, julienned
1 carrot, julienned
2 mushrooms, halved and sliced
1 small red onion, halved and thinly sliced
1/2 tsp garlic powder
1 tsp turmeric
1 small red onion, halved and thinly sliced
1/2 tsp garlic powder
1 tsp turmeric
1 Tbsp soy sauce
1 Tbsp sugar cane vinegar
1/2 orange, juiced
1 Tbsp sugar cane vinegar
1/2 orange, juiced
1 small block tofu, coarsely crumbed
1 cup baby spinach
1 cup baby spinach
Nutritional Yeast
dried parsley
dried parsley
black pepper
Here some more vegan recipes that I think would go well with scones / biscuits:
Senate Soup - a promising rich white bean soup
a thick White Gravy - also on a white bean base
and, similar to my breakfast recipe above but without the tofu: Wilted spinach with balsamico mushrooms
If you have any other great ideas for serving scones/ biscuits, let me know by leaving a comment :)
Sonntag, 25. Dezember 2011
Dampfnudeln - "Not quite so vanilla dumplings"
Bei mir ist es Tradition, zu Weihnachten was mit Vanillesoße zu machen.
Wenns nach meinem Brüderchen ginge, gäbe es meine Vanillesoße direkt so als Suppe zum Löffeln.
Am besten passt die Vanillesoße zu süß gefüllten Dampfnudeln.
Das folgende Rezept kann auch herzhaft befüllt werden, am besten in der Variante mit Weißmehl (s.u.), zu ohnehin Süßem finde ich Vollkornmehl besser und es gibt etwas mehr Geschmack.
Jedes Jahr mache ich eine neue Füllung. Einmal hatte ich in O-saft marinierte getrocknete Feigen, einmal Walnüsse mariniert mit Schokolade und Rum und einmal, bei einem asiatischen Menü mit frischen Lychees gefüllt. Dieses Jahr wird es besonders gewagt: ich fülle Dampfnudeln mit Maronen und Kuchen. Und zwar fülle ich einige mit dem misslungenen Schokokuchen und Schokosoße und Maronen. Andere mit Ingwer-Honig-Kuchen**, der auch Weihnachten aufgebraucht werden muss.
Rezept Dampfnudeln:
250 g Mehl, halb Vollkorn, halb normales Mehl (oder Mehl mit Ausmahlung 1000)*
in eine Schüssel geben.
Etwas Zucker und und 1/2 TL Salz hingegeben sowie 1 TL Trockenhefe.
175ml lauwarmes Wasser hinzugeben und per Hand oder Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten.
1/2 h gehen lassen
Dann durchkneten und in 8 Stücke teilen. Diese kann man entweder direkt zu Ballen formen oder füllen.
Dazu den Teig rund formen und flach drücken und möglichst dünn formen, so dass ihr viel Fläche habt.
Dann mit 1-2 Walnussgrößen an Füllung Eurer Wahl füllen.
Und nicht den Fehler machen, den ich heute gemacht habe, die Dampfnudelrohlinge dann auf Alufolie zu setzen.
Denn sie müssen nochmal eine halbe Stunde gehen bevor sie gegart werden. Und nach dem Gehen sollten sie möglichst unberührt bleiben. Und nicht irgendwo festkleben und Teile ihres Bodens verlieren und Druckstellen von Fingern bekommen,. OOOPS.
Also am besten sofort in das Behältnis setzen, wodrin die Dampfnudeln gegart werden.***
Dazu habe ich einen tollen Dampfgarer den es vor ner Ewigkeit beim Aldi gab und eine tolle Investition war.
25 Minuten dampfgaren und mit Vanillesoße servieren.
Bei uns gibt's heute zusätzlich Schokosirup - selbstgemacht. Dazu Zucker, viel Kakao, Wasser und etwas Sojasahne aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Hab ich nach Gefühl gemacht^^^
Bon Appetit!
*man kann natürlich auch nur weißes Mehl nehmen, dann nur 125ml Wasser
** Honigkuchen ist - wegen dem Honig - natürlich nicht vegan. Hier mein Geständnis: bei Bio-Honig mache ich manchmal Ausnahmen, da beim Bio-Imker die männlichen Bienen nicht getötet werden und den Bienen nur ein Teil des Honigs weggenommen wird. Bei konventionellem Honig könnt ihr davon ausgehen, dass die Männchen getötet wurden und die Weibchen, wenn sie nicht auch am Ende der Saison zumindest teilweise getötet werden, mit Zuckerwasser überwintern.
*** Wenn ihr gar nicht wisst, wie ihr per Dampf garen wollt, könnt ihr die Nudeln auch Backen, aber ist natürlich nicht dasselbe! Denn sie werden dann knusprig. Mit Sojamilch übergießen vor und während des Backens, wenn ihr sie so zubereitet
Wenns nach meinem Brüderchen ginge, gäbe es meine Vanillesoße direkt so als Suppe zum Löffeln.
Am besten passt die Vanillesoße zu süß gefüllten Dampfnudeln.
Das folgende Rezept kann auch herzhaft befüllt werden, am besten in der Variante mit Weißmehl (s.u.), zu ohnehin Süßem finde ich Vollkornmehl besser und es gibt etwas mehr Geschmack.
Jedes Jahr mache ich eine neue Füllung. Einmal hatte ich in O-saft marinierte getrocknete Feigen, einmal Walnüsse mariniert mit Schokolade und Rum und einmal, bei einem asiatischen Menü mit frischen Lychees gefüllt. Dieses Jahr wird es besonders gewagt: ich fülle Dampfnudeln mit Maronen und Kuchen. Und zwar fülle ich einige mit dem misslungenen Schokokuchen und Schokosoße und Maronen. Andere mit Ingwer-Honig-Kuchen**, der auch Weihnachten aufgebraucht werden muss.
Rezept Dampfnudeln:
250 g Mehl, halb Vollkorn, halb normales Mehl (oder Mehl mit Ausmahlung 1000)*
in eine Schüssel geben.
Etwas Zucker und und 1/2 TL Salz hingegeben sowie 1 TL Trockenhefe.
175ml lauwarmes Wasser hinzugeben und per Hand oder Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten.
1/2 h gehen lassen
Dann durchkneten und in 8 Stücke teilen. Diese kann man entweder direkt zu Ballen formen oder füllen.
Dazu den Teig rund formen und flach drücken und möglichst dünn formen, so dass ihr viel Fläche habt.
Dann mit 1-2 Walnussgrößen an Füllung Eurer Wahl füllen.
Und nicht den Fehler machen, den ich heute gemacht habe, die Dampfnudelrohlinge dann auf Alufolie zu setzen.
Denn sie müssen nochmal eine halbe Stunde gehen bevor sie gegart werden. Und nach dem Gehen sollten sie möglichst unberührt bleiben. Und nicht irgendwo festkleben und Teile ihres Bodens verlieren und Druckstellen von Fingern bekommen,. OOOPS.
Also am besten sofort in das Behältnis setzen, wodrin die Dampfnudeln gegart werden.***
Dazu habe ich einen tollen Dampfgarer den es vor ner Ewigkeit beim Aldi gab und eine tolle Investition war.
25 Minuten dampfgaren und mit Vanillesoße servieren.
Bei uns gibt's heute zusätzlich Schokosirup - selbstgemacht. Dazu Zucker, viel Kakao, Wasser und etwas Sojasahne aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Hab ich nach Gefühl gemacht^^^
Bon Appetit!
*man kann natürlich auch nur weißes Mehl nehmen, dann nur 125ml Wasser
** Honigkuchen ist - wegen dem Honig - natürlich nicht vegan. Hier mein Geständnis: bei Bio-Honig mache ich manchmal Ausnahmen, da beim Bio-Imker die männlichen Bienen nicht getötet werden und den Bienen nur ein Teil des Honigs weggenommen wird. Bei konventionellem Honig könnt ihr davon ausgehen, dass die Männchen getötet wurden und die Weibchen, wenn sie nicht auch am Ende der Saison zumindest teilweise getötet werden, mit Zuckerwasser überwintern.
*** Wenn ihr gar nicht wisst, wie ihr per Dampf garen wollt, könnt ihr die Nudeln auch Backen, aber ist natürlich nicht dasselbe! Denn sie werden dann knusprig. Mit Sojamilch übergießen vor und während des Backens, wenn ihr sie so zubereitet
Schokokuchen -
Für Nichtveganer ist es immer wieder ein Wunder, dass man ohne Milch und ohne Ei backen kann.
Erzählt man von den Möglichkeiten, Milch und Ei in Rezepten zu ersetzen, denken sich die Nicht-Veganer, dass es aber doch ein "Ersatz" sei - könne also immer nur behilfsmäßig an das Original herankommen bzw. wäre doch "Aufwand".
Zum Glück gibt es auch simple Rezepte, die ganz ohne Ei "Ersatz" auskommen. Wie einen Schokokuchen, der in den USA z.B. als Wacky Cake oder Magic Mystery Cake bekannt ist.
Leider war das Rezept, dass ich heute ausprobierte, entweder zu wenig magical oder aber zu wacky.
Man sollte vorm Backen auf den Teig eie Mischung aus Kakao, Zucker und Wasser kippen. Viel Wasser, Zucker und Kakao.
Das Resultat - nicht präsentabel:
Doof wenn Oma morgen für ihre Gäste einen Schokokuchen von mir haben will.
Also musste nochmal ein bewährtes Rezept ran, das vom Teig her sogar einfacher zuzubereiten war. Und der "Eiersatz" ist Backpulver und Essig. Da Backpulver eh in Teig kommt und der Essig diesen nur verstärkt, kann man eigentlich auch hier nicht von Eiersatz sprechen, oder? Und schon gar nicht von Aufwand. Nicht mal Sojamilch braucht man! Ihr braucht nur:
Eine gefettete und mit Kakao bestäubte Gugelhupfform

Trockene Zutaten:
1 1/2 cups Mehl
1 cup Rohrohrzucker
1/4 cup Kakao
1 TL Natron
1/2 Salz
Flüssige Zutaten:
1/3 cup Rapsöl
1 EL Essig z.B. Kokosessig, Himbeeressig oder Apfelessig
1 1/2 TL Vanilleextrakt
1 cup kaltes Wasser
Jeweils die flüssigen und trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann in einer großen Schüssel die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und zu einem glatten Teig verrühren.
30 - 35 min bei 175° C (Umluft) backen und 10-15 min abkühlen lassen bevor ihr den Kuchen stürzt.
Ließ sich wunderbar stürzen, hier das Resultat:
Erzählt man von den Möglichkeiten, Milch und Ei in Rezepten zu ersetzen, denken sich die Nicht-Veganer, dass es aber doch ein "Ersatz" sei - könne also immer nur behilfsmäßig an das Original herankommen bzw. wäre doch "Aufwand".
Zum Glück gibt es auch simple Rezepte, die ganz ohne Ei "Ersatz" auskommen. Wie einen Schokokuchen, der in den USA z.B. als Wacky Cake oder Magic Mystery Cake bekannt ist.
Leider war das Rezept, dass ich heute ausprobierte, entweder zu wenig magical oder aber zu wacky.
Man sollte vorm Backen auf den Teig eie Mischung aus Kakao, Zucker und Wasser kippen. Viel Wasser, Zucker und Kakao.
Das Resultat - nicht präsentabel:
Doof wenn Oma morgen für ihre Gäste einen Schokokuchen von mir haben will.
Also musste nochmal ein bewährtes Rezept ran, das vom Teig her sogar einfacher zuzubereiten war. Und der "Eiersatz" ist Backpulver und Essig. Da Backpulver eh in Teig kommt und der Essig diesen nur verstärkt, kann man eigentlich auch hier nicht von Eiersatz sprechen, oder? Und schon gar nicht von Aufwand. Nicht mal Sojamilch braucht man! Ihr braucht nur:
Eine gefettete und mit Kakao bestäubte Gugelhupfform

Trockene Zutaten:
1 1/2 cups Mehl
1 cup Rohrohrzucker
1/4 cup Kakao
1 TL Natron
1/2 Salz
Flüssige Zutaten:
1/3 cup Rapsöl
1 EL Essig z.B. Kokosessig, Himbeeressig oder Apfelessig
1 1/2 TL Vanilleextrakt
1 cup kaltes Wasser
Jeweils die flüssigen und trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann in einer großen Schüssel die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und zu einem glatten Teig verrühren.
30 - 35 min bei 175° C (Umluft) backen und 10-15 min abkühlen lassen bevor ihr den Kuchen stürzt.
Ließ sich wunderbar stürzen, hier das Resultat:
Samstag, 24. Dezember 2011
Chai Tapioca Pudding
Tapioka Pudding ist in den USA ein Klassiker, den ich aber nie probiert habe.
Normalerweise wird er dort mit Milch und Ei gemacht. Das ist aber völlig unnötig, die Stärkekugeln lassen sich mit jeder Flüssigkeit aufkochen. Ich habe einige Rezepte mit Kokosmilch gesehen, das dürfte auch näher an das asiatische Original rankommen. Wenn ihr kein Tapioka findet (gibt's in Asialäden), schaut im Supermarkt nach Perl-Sago, das kann man ungefähr genauso verwenden.
Tapiokakugeln sind vor allem durch Boba-Tea Läden gerade sehr en vogue und das hier ist mein Versuch, Boba-Tea (Tee mit in Tee eingeweichten Tapiokakugeln) und Tapioka-Pudding als Chai-Pudding zu kombinieren.
Letzens habe ich bereits mit dem Hafer-Chai-Drink von Alnatura nach diesem Rezept Chai-Pudding gemacht, und das schmeckte ganz gut, aber ich musste viel Wasser noch hinzugeben, da die Kugeln nicht vorgeweicht waren und nachsüßen (da ich neben dem schon gesüßten Drink keinen Zucker zugegeben hatte, vorsichtshalber)
Dazu werden 100ml kleine Tapiokakugeln in einem halben l starken, kalten!, leicht gesüßten Schwarzen Tee für eine halbe h eingeweicht. Ich habe einen Weihnachtstee von Tee-Geschwender benutzt, aromatisiert und mit Nelken, Vanille und Orangenschale.
In der Zwischenzeit bereitet ihr schon mal die Gewürzmilch für den Chai Pudding zu.
Dazu einen halben liter Soja-Milch oder Reismilch oder Hafermilch langsam erhitzen unter Beigabe von:
einer guten Prise Muskat, 1/2 TL Kardamom, eine gute Prise Meersalz (und wenn ihr unaromatisierten Tee nehmt Nelken und gerne noch weitere weihnachtliche Gewürze wie Piment)
und im Tee-filter/Sieb zum wiederrausfischen: eine einmal zerbrochene Zimtstange, 1 Sternanis-Stern, einige schwarze Pfefferkörner.
Teesäckchen entfernen und die Tapiokakugeln zugeben und unter Rühren bei niedriger bis mittlerer Hitze einkochen lassen. Dabei mit 75ml Agavendicksaft (veganer Ersatz für Honig) oder Ahornsirup süßen oder 100ml braunem Zucker.
Der Pudding ist fertig, wenn die Kugeln klar und die Masse schön dick ist.
Warm genießen oder in einer Schüssel abkühlen lassen.
Das Ganze ist eine schleimige lustige Angelegenheit :)
Dekoriert habe ich das den Pudding mit selbstkaramelisierten Maronen, die aus der Tiefkühltruhe aufgetaut und ihr Geld leider nicht wert waren, da sie recht muffig schmeckten und weich waren. Evtl. hätte ich sie nicht vorm karamelisieren auftauen sollen aber am Geschmack hätte das auch nicht viel geändert.
Und wenn Euch das zu lange dauert / zu viel Aufwand ist - mein veganes Supermarktfundstück der Woche ist ein neuer Grießbrei von Dr. Oetker "Süße Mahlzeit International Grießbei mit Pekannüssen aus Arizona". Wird die Woche mal ausprobiert. Ist natürlich nur vegan, wenn man es nicht mit Kuhmilch zubereitet.
Normalerweise wird er dort mit Milch und Ei gemacht. Das ist aber völlig unnötig, die Stärkekugeln lassen sich mit jeder Flüssigkeit aufkochen. Ich habe einige Rezepte mit Kokosmilch gesehen, das dürfte auch näher an das asiatische Original rankommen. Wenn ihr kein Tapioka findet (gibt's in Asialäden), schaut im Supermarkt nach Perl-Sago, das kann man ungefähr genauso verwenden.
Tapiokakugeln sind vor allem durch Boba-Tea Läden gerade sehr en vogue und das hier ist mein Versuch, Boba-Tea (Tee mit in Tee eingeweichten Tapiokakugeln) und Tapioka-Pudding als Chai-Pudding zu kombinieren.
Letzens habe ich bereits mit dem Hafer-Chai-Drink von Alnatura nach diesem Rezept Chai-Pudding gemacht, und das schmeckte ganz gut, aber ich musste viel Wasser noch hinzugeben, da die Kugeln nicht vorgeweicht waren und nachsüßen (da ich neben dem schon gesüßten Drink keinen Zucker zugegeben hatte, vorsichtshalber)
Dazu werden 100ml kleine Tapiokakugeln in einem halben l starken, kalten!, leicht gesüßten Schwarzen Tee für eine halbe h eingeweicht. Ich habe einen Weihnachtstee von Tee-Geschwender benutzt, aromatisiert und mit Nelken, Vanille und Orangenschale.
In der Zwischenzeit bereitet ihr schon mal die Gewürzmilch für den Chai Pudding zu.
Dazu einen halben liter Soja-Milch oder Reismilch oder Hafermilch langsam erhitzen unter Beigabe von:
einer guten Prise Muskat, 1/2 TL Kardamom, eine gute Prise Meersalz (und wenn ihr unaromatisierten Tee nehmt Nelken und gerne noch weitere weihnachtliche Gewürze wie Piment)
und im Tee-filter/Sieb zum wiederrausfischen: eine einmal zerbrochene Zimtstange, 1 Sternanis-Stern, einige schwarze Pfefferkörner.
Teesäckchen entfernen und die Tapiokakugeln zugeben und unter Rühren bei niedriger bis mittlerer Hitze einkochen lassen. Dabei mit 75ml Agavendicksaft (veganer Ersatz für Honig) oder Ahornsirup süßen oder 100ml braunem Zucker.
Der Pudding ist fertig, wenn die Kugeln klar und die Masse schön dick ist.
Warm genießen oder in einer Schüssel abkühlen lassen.
Das Ganze ist eine schleimige lustige Angelegenheit :)
Dekoriert habe ich das den Pudding mit selbstkaramelisierten Maronen, die aus der Tiefkühltruhe aufgetaut und ihr Geld leider nicht wert waren, da sie recht muffig schmeckten und weich waren. Evtl. hätte ich sie nicht vorm karamelisieren auftauen sollen aber am Geschmack hätte das auch nicht viel geändert.
Und wenn Euch das zu lange dauert / zu viel Aufwand ist - mein veganes Supermarktfundstück der Woche ist ein neuer Grießbrei von Dr. Oetker "Süße Mahlzeit International Grießbei mit Pekannüssen aus Arizona". Wird die Woche mal ausprobiert. Ist natürlich nur vegan, wenn man es nicht mit Kuhmilch zubereitet.
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Vegan Basics: Vegan Unterwegs
Eine Freundin fragte wie sie denn vegan leben soll, wenn sie viel untervegs ist.
Hier daher eine Liste mit Ideen, wie man sich unterwegs vegan versorgt.
Fastfood:
Hier daher eine Liste mit Ideen, wie man sich unterwegs vegan versorgt.
Fastfood:
- Starbucks und McCafe und viele viele andere Cafés haben Sojamilch. Ein Sojalatte mit Sirup hat 200-300kcal und ist somit schon ne Zwischenmahlzeit.
- Bei Subway ist leider nur die Barbecue Sauce vegan oder eben Essig-Öl nehmen. Beim Veggie-Delight Käse einfach weglassen und ein Brot ohne Parmesan und Honig nehmen. Ich nehme immer Vollkorn. Wen das nicht satt macht, kann vorausplanen und sich selbstgebackene oder gekaufte Seitanwürstchen mitnehmen und seinen Sub damit "pimpen". Einige Chipssorten bei Subway dürften auch vegan sein.
- Falafel-Döner - keine faulen Ausreden mehr: fast jeder Döner-Laden hat auch Falafel. Käse und Sosse weglassen (ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig) oder nach scharfer Sosse und/oder Ketchup fragen. Manche Läden haben auch Hummus, schmeckt eh viel geiler. Der "original" Falafel aus dem palästinensischem Raum, bei arabischen Läden zu kriegen ist eh vegan (Sesamsauce ohne Milch, obwohl es nach Milch schmeckt). Andere arabische Spezialitäten, die in der Regel vegan sind, sind Auberginenpüree (fragen ob mit Joghurt), frittiertes Gemüse, Tabouleh und wie gesagt Hummus. Beim Türken und Araber gibts auch oft vegane Linsensuppe, einfach nachfragen, was da so drin ist.
- Asiatisch:
- bei gebrateten Nudeln fragen ob mit Ei
- Tofugerichte oder Chop Suey gibts fast überall. Bei Vietnamesischer/Thaiküche fragen, ob mit Fischsauce und ob diese durch Sojasauce ersetzt werden kann
- Japanisch: SUSHI!!!! Vegane Sorten: Gurke, Avocado, Rettich und viel mehr. Sehr lecker ist Tofu Inari, fast schon ein Nachtisch. Und Misosuppe ist auch in der Regel vegan. Und Tempura. Und Algensalat sowieso, falls man so etwas mag. Vorsicht vor Frischkäse oder Ei bei vegetarischen Sushisorten. Und einfach fragen, ob das bei vegetarischen Menüs weggelassen werden kann.
- Indisch: Samosas und Pakoras sind vegan, Soße ggf. weglassen wenn mit Milch. Ansonsten aufpassen weil je nach Region Ghee (eine Art Butterfett) verwendet wird
- Notoption: Mc Donalds / Burger King : Fritten und Salat mit Balsamico Dressing. Pommes sind in der Regel vegan, Salat mit Essig Öl Dressing auch. Ich persönlich finde es befriedigender und etwas gesünder vegane Tortillia Chips an der Tanke oder Bahnhofsshop zu kaufen, mir einzuteilen und dafür 2x den Salat zu nehmen.
- Bäcker: schwierig. Meist vegan: Brezeln / Laugengebäck und Schweineohren und Bagels ohne alles. Aber beim SB Bäcker kann man die Zutaten nachlesen.
Soooo das ist schon mal relativ wenig Raum für Ausreden. Und dann kann man ja auch vorausplanen und sich Snacks machen oder kaufen. zum Bsp. beim dm den es an fast jedem Bf gibt:
- Reiscracker (bei dm sind auch die mit dunkler Schokolade vegan)
- Manner Haselnusswaffeln (auch als diät)
- alnatura Marzipanriegel und Sesamriegel
- Tortillia Chips
- alnatura Snackeulen
- alnatura Ingwer-Marzipan (Achtung Kalorienbombe aber geiler Scheiß)
- alnatura Dinkelcracker
- Sojadrinks to go gibt's da auch
- Corny Free Haselnuss
- und viel mehr
Zum Snacken mitnehmen kann man auch vegane Kekse oder andere Müsliriegel. Die kann man auch backen. Wäre was für einen zukünftigen Blogeintrag
Mittwoch, 30. November 2011
Bonus-Blogpost: Tofu-Vleisch-Suppe (3 Teller)
1 EL neutrales Öl und 1 EL Sesamöl (optional) in einem mittelgroßen Topf erhitzen.
1 gehacktes Stück Ingwer und eine große gehackte Knoblauchzehe hinzugeben, kurz anbraten lassen.
Dann Tofustreifen (1/4-1/2 Packung Tofu) dazugeben, anbraten lassen.
Tofu nach belieben würzen, z.B. mit chinesischem 5-Gewürz-Pulver. Ich nehme eine "Asia"-Gewürzmischung vom Aldi, die ist so ähnlich.
In Streifen geschnittene Paprika hinzugeben und weiter anbraten lassen, bis sich irgendwas anfängt zu stark zu bräunen. Dann mit 2-3 EL Sojasauce ablöschen.
0,75l Wasser und Gemüsebrühenpulver für 0,5l Wasser hinzugeben, umrühren, aufkochen lassen.
Währenddessen 1/2 Glas Bambussprossen und 2 kleingeschnittene Seitan-Würstchen (s. letzter Post) hinzugeben.
3 Frühlingszwiebeln kleinschneiden und auf die Suppe streuen, nach Belieben frische Petersilie hinzugeben / mit Petersilie anrichten.
Ergebnis: eine leckere, einfache Suppe. Andere Gemüsesorten, die sich in der Suppe super machen sind Chinakohl (oder Wirsing), Pilze oder Wasserkastanien.
Fazit: Mit Ingwer, Knoblauch und Petersilie schmeckt sogar einfaches Tofu super, die Würstchen sind fast verschwendet, man braucht die gar nicht wirklich aber ein nettes extra für Geschmack und Optik. Evtl. könnten die für dieses Rezept etwas stärker/anders gewürzt werden. Vielleicht mit Curry. Oder 5-Gewürzepulver.Und ich brauche eine bessere Kamera und/oder besseres Licht. Die Suppe sieht so schön bunt und lecker aus! Und ich muss endlich lernen Single-Portionen zu kochen, das war viel zu viel!
Hausfrauentipp zum Schluss: wenn man ein Bündel Petersilie hat und man möchte das kleingeschnitten irgendwo zugeben, ist es manchmal am einfachsten mit einer Schere über dem Topf/ der Schüssel die Blätter klein zu schneiden. Dadurch wird die Petersilie auch gerader geschnitten und nicht zerdrückt.
1 gehacktes Stück Ingwer und eine große gehackte Knoblauchzehe hinzugeben, kurz anbraten lassen.
Dann Tofustreifen (1/4-1/2 Packung Tofu) dazugeben, anbraten lassen.
Tofu nach belieben würzen, z.B. mit chinesischem 5-Gewürz-Pulver. Ich nehme eine "Asia"-Gewürzmischung vom Aldi, die ist so ähnlich.
In Streifen geschnittene Paprika hinzugeben und weiter anbraten lassen, bis sich irgendwas anfängt zu stark zu bräunen. Dann mit 2-3 EL Sojasauce ablöschen.
0,75l Wasser und Gemüsebrühenpulver für 0,5l Wasser hinzugeben, umrühren, aufkochen lassen.
Währenddessen 1/2 Glas Bambussprossen und 2 kleingeschnittene Seitan-Würstchen (s. letzter Post) hinzugeben.
3 Frühlingszwiebeln kleinschneiden und auf die Suppe streuen, nach Belieben frische Petersilie hinzugeben / mit Petersilie anrichten.
Ergebnis: eine leckere, einfache Suppe. Andere Gemüsesorten, die sich in der Suppe super machen sind Chinakohl (oder Wirsing), Pilze oder Wasserkastanien.
Fazit: Mit Ingwer, Knoblauch und Petersilie schmeckt sogar einfaches Tofu super, die Würstchen sind fast verschwendet, man braucht die gar nicht wirklich aber ein nettes extra für Geschmack und Optik. Evtl. könnten die für dieses Rezept etwas stärker/anders gewürzt werden. Vielleicht mit Curry. Oder 5-Gewürzepulver.Und ich brauche eine bessere Kamera und/oder besseres Licht. Die Suppe sieht so schön bunt und lecker aus! Und ich muss endlich lernen Single-Portionen zu kochen, das war viel zu viel!
Hausfrauentipp zum Schluss: wenn man ein Bündel Petersilie hat und man möchte das kleingeschnitten irgendwo zugeben, ist es manchmal am einfachsten mit einer Schere über dem Topf/ der Schüssel die Blätter klein zu schneiden. Dadurch wird die Petersilie auch gerader geschnitten und nicht zerdrückt.
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